Vita

Tabea Brode absolvierte zunächst ein Studium zur Diplom-Musikpädagogin für Gitarre in Magdeburg.

Wenig später entdeckte sie ihre Vorliebe für Alte Musik und studierte "Laute und historische Zupfinstrumente" bei Björn Colell an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden und bei Frank Pschichholz an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

Um sich musikalisch weiter zu entwickeln, nahm sie an zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Nigel North und Rolf Lislevand teil.

Im Rahmen einer Fortbildung zur Musik des Mittelalters, die von Marc Lewon und Uri Smilansky auf Burg Fürsteneck geleitet wurde, beschäftigte sie sich intensiv mit den Überlieferungen von den Anfängen der Notation bis ins 15. Jahrhundert und deren Aufführungspraxis. 

Ihr Repertoire umfasst Werke des 13. bis 18. Jahrhunderts.

Tabea Brode spielt Solokonzerte, in denen sie mehrere historische Lauten- bzw. Zupfinstrumente vorstellt. Sie arbeitet mit Sängern und Instrumentalisten zusammen und wirkt als Generalbassspielerin in Orchesterwerken und historischen Opern mit.

Im Sommer 2014 spielte sie mit der Capella Regnensis unter Leitung von Marco Schneider Osterkantaten von Christoph Graupner und im Herbst des selben Jahres eine Solo-CD ein.